Artur Marek Wójtowicz

Meine Texte

Die biblische Geschichte I

Doppelstunde (2. Mose 1, 1 —2,10)

4. Klasse

Ich möchte jetzt alle auf eine Reise einladen, die uns von Israel nach Ägypten und zurück führt. Ich hoffe, dass diese Reise angenehm sein wird. Das Abenteuer mit Mose. Hier habe ich für alle die Landkarten vorbereitet. Ich gebe sie den Kindern:

Auf ihr können wir in jeder Katechese ein Stück unserer Wanderung eintragen. Wir starten von Israel nach Ägypten. Für jede Reise brauchen wir auch eine Fahrkarte. Wir brauchen für unsere Reise die Bibel.

Ich möchte am Anfang eine Einführung zur Mose — Geschichte machen.

Im ersten Buch Mose gibt es eine schöne Geschichte über Josef und seine Brüder. Sie wurden in Israel geboren. Sie waren 12 Brüder. Zehn Brüder waren wirklich neidisch, weil ihr Vater nur den jüngsten, Josef wirklich liebte. Am Anfang waren sie nur eifersüchtig, aber mit der Zeit hassten sie ihn. Eines Tages verkauften diese bösen Brüder Josef an eine Karawane. „Sie war auf dem Weg Waren nach Ägypten zu bringen„ (Genesis 37, 25). Das ist eine lange Geschichte. Nach einiger kamen auch die Brüder nach Ägypten und baten Josef um Verzeihung. Sie merkten, dass sie schlecht gehandelt hatten. Also jetzt zeichnen wir diesen Weg von Israel nach Ägypten (die Kinder zeichnen). Heute geht das nicht im Schneckentempo. Ich meine, dass es besser ist, das langsam aber richtig zu machen.




 


Also wir sind jetzt in Ägypten. Wer kommt aus dem Land, wo es immer warm ist? Was sehen wir auf diesen Fotos? (Die Kinder antworten). Hier waren Israeliten.

Als nun Josef gestorben war und alle seine Brüder und alle, die zu der Zeit gelebt hatten, wuchsen die Nachkommen Israels und zeugten Kinder und mehrten sich, so dass von ihnen das Land voll ward. Da kam ein neuer König auf in Ägypten, der wusste nichts von Josef und sprach zu seinem Volk: Siehe, das Volk Israel ist mehr und stärker als wir. Wohlan, wir wollen sie mit List niederhalten, so dass nicht noch mehr werden. Denn wenn ein Krieg ausbräche, könnten sie sich auch zu unsern Feinden schlagen und gegen uns kämpfen und aus dem Lande ausziehen. Und man setzte Fronvögte über sie, die sie mit Zwangsarbeit bedrücken sollten. Und sie bauten dem Pharao die Städte Pitom und Ramses als Vorratsstädte. Aber je mehr sie das Volk bedrückten, desto stärker mehrte es sich und breitete sich aus. Und es kam sie ein Grauen an vor Israel. Da zwangen die Ägypter die Israeliten unbarmherzig zum Dienst und machten ihnen ihr Leben sauer mit schwerer Arbeit in Ton und Ziegeln und mit mancherlei Frondienst auf dem Felde, mit all ihrer Arbeit, die sie ihnen auflegten ohne Erbarmen.

Wer weiss, was eine Sklaverei ist?

Sklaverei

Die völlige rechtl. und wirtschaftl. Abhängigkeit eines Menschen (Sklaven) von einem anderen.

Wo waren viele Sklaven? (die Kinder antworten). Ich erzähle schnell den Unterschied zwischen den Sklaven in Griechenland und Rom.




Der Hl. Paulus sagte im NT, dass jetzt alle Christen frei werden sollen.

Ich gebe jetzt den Kindern eine Karte, auf der zwei Wörter stehen: Freiheit und Übermut. Die Kinder beschreiben, was sie bedeuten und ich zeige Ihnen wo der Unterschied zwischen Freiheit und Übermut besteht.

Die Kinder lesen weiter

Und es ging hin ein Mann vom Hause Levi und nahm ein Mädchen aus dem Hause Levi zur Frau. Und sie ward schwanger und gebar einen Sohn. Und als sie sah, daß es ein feines Kind war, verbarg sie ihn drei Monate. Als sie ihn aber nicht länger verbergen konnte, machte sie ein Kästlein von Rohr und verklebte es mit Erdharz und Pech und legte das Kind hinein und setzte das Kästlein in das Schilf am Ufer des Nils. Aber seine Schwester stand von ferne, um zu erfahren, wie es ihm ergehen würde.

Und die Tochter des Pharao ging hinab und wollte baden im Nil, und ihre Gespielinnen gingen am Ufer hin und her. Und als sie das Kästlein im Schilf sah, sandte sie ihre Magd hin und ließ es holen. Und als sie es auftat, sah sie das Kind, und siehe, das Knäblein weinte. Da jammerte es sie, und sie sprach: Es ist eins von den hebräischen Kindlein. Da sprach seine Schwester zu der Tochter des Pharao: Soll ich hingehen und eine der hebräischen Frauen rufen, die da stillt, daß sie dir das Kindlein stille? Die Tochter des Pharao sprach zu ihr: Geh hin. Das Mädchen ging hin und rief die Mutter des Kindes. Da sprach die Tochter des Pharao zu ihr: Nimm das Kindlein mit und stille es mir; ich will es dir lohnen. Die Frau nahm das Kind und stillte es. Und als das Kind groß war, brachte sie es der Tochter des Pharao, und es ward ihr Sohn, und sie nannte ihn Mose; denn sie sprach: Ich habe ihn aus dem Wasser gezogen.

Ich zeige den Kindern:




 

 

Die Kinder zeichnen die biblische Geschichte.

2003 (1)


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