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Also die Israeliten sind jetzt frei, aber sie wissen, dass der Pharao jede Minute seine Meinung ändern kann. Deshalb wollen sie schnell von Ägypten weg. Sie laufen los und sind schon bald in der Wüste. In der Zwischenzeit merkt der Pharao, dass fast alle Sklaven geflohen sind. Wir wissen, dass die Wüste nur aus Sand besteht. Die Leute kennen sich nicht gut aus und sind nicht so schnell zu Fuss. Der Pharao hat Pferde und ist schneller als die Israeliten. Aber Gott ist mit den Israeliten. Er sagte, dass er sein Volk schützen will. Zwischen den Israeliten und den Ägyptern ist eine grosse Wolke. Somit sehen die Ägypter die Israeliten nicht. Was ist weiter geschehen? Lesen wir:
Und als der Pharao nahe herankam, hoben die Israeliten ihre Augen auf, und siehe, die Ägypter zogen hinter ihnen her. Und sie fürchteten sich sehr und schrien zu dem HERRN und sprachen zu Mose: Waren nicht Gräber in Ägypten, daß du uns wegführen mußtest, damit wir in der Wüste sterben? Warum hast du uns das angetan, daß du uns aus Ägypten geführt hast? Haben wir's dir nicht schon in Ägypten gesagt: Laß uns in Ruhe, wir wollen den Ägyptern dienen? Es wäre besser für uns, den Ägyptern zu dienen, als in der Wüste zu sterben. Da sprach Mose zum Volk: Fürchtet euch nicht, stehet fest und sehet zu, was für ein Heil der HERR heute an euch tun wird. Denn wie ihr die Ägypter heute seht, werdet ihr sie niemals wiedersehen. Der HERR wird für euch streiten, und ihr werdet stille sein.
Und der HERR sprach zu Mose: Was schreist du zu mir? Sage den Israeliten, daß sie weiterziehen. Du aber hebe deinen Stab auf und recke deine Hand über das Meer und teile es mitten durch, so daß die Israeliten auf dem Trockenen mitten durch das Meer gehen. Siehe, ich will das Herz der Ägypter verstocken, daß sie hinter euch herziehen, und will meine Herrlichkeit erweisen an dem Pharao und aller seiner Macht, an seinen Wagen und Männern. Und die Ägypter sollen innewerden, daß ich der HERR bin, wenn ich meine Herrlichkeit erweise an dem Pharao und an seinen Wagen und Männern. Da erhob sich der Engel Gottes, der vor dem Heer Israels herzog, und stellte sich hinter sie. Und die Wolkensäule vor ihnen erhob sich und trat hinter sie und kam zwischen das Heer der Ägypter und das Heer Israels. Und dort war die Wolke finster, und hier erleuchtete sie die Nacht, und so kamen die Heere die ganze Nacht einander nicht näher. Als nun Mose seine Hand über das Meer reckte, ließ es der HERR zurückweichen durch einen starken Ostwind die ganze Nacht und machte das Meer trocken, und die Wasser teilten sich. Und die Israeliten gingen hinein mitten ins Meer auf dem Trockenen, und das Wasser war ihnen eine Mauer zur Rechten und zur Linken. Und die Ägypter folgten und zogen hinein ihnen nach, alle Rosse des Pharao, seine Wagen und Männer, mitten ins Meer. Als nun die Zeit der Morgenwache kam, schaute der HERR auf das Heer der Ägypter aus der Feuersäule und der Wolke und brachte einen Schrecken über ihr Heer und hemmte die Räder ihrer Wagen und machte, daß sie nur schwer vorwärts kamen. Da sprachen die Ägypter: Laßt uns fliehen vor Israel; der HERR streitet für sie wider Ägypten. Aber der HERR sprach zu Mose: Recke deine Hand aus über das Meer, daß das Wasser wiederkomme und herfalle über die Ägypter, über ihre Wagen und Männer. Da reckte Mose seine Hand aus über das Meer, und das Meer kam gegen Morgen wieder in sein Bett, und die Ägypter flohen ihm entgegen. So stürzte der HERR sie mitten ins Meer. Und das Wasser kam wieder und bedeckte Wagen und Männer, das ganze Heer des Pharao, das ihnen nachgefolgt war ins Meer, so daß nicht einer von ihnen übrig blieb. Aber die Israeliten gingen trocken mitten durchs Meer, und das Wasser war ihnen eine Mauer zur Rechten und zur Linken. So errettete der HERR an jenem Tage Israel aus der Ägypter Hand.
Das war ein langer Text aber jetzt wissen wir, wie die Israeliten errettet worden waren. Ich zeige den Kindern:
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Ein Katholik fragte einmal einen Juden ob die Israeliten durch das Rote Meer durchgegangen waren. Vielleicht gingen sie durch — antwortete der Jude, aber ob sie trocken waren, weiss ich nicht.
Und ein Priester sagte mir einmal, dass diese Juden bestimmt feucht waren, vom Schweiss, vor Angst. Wenn jemand auf seiner rechten und linken Seite eine Wassermauer sieht, kann er Angst bekommen. Aber schauen wir jetzt (ich zeige den Kindern ein Bild) Wenn jemand an Gott glaubt, muss er sich keine Sorgen machen wie diese zwei Kinder:
Jetzt können wir das nächste Stück auf unserer Landkarte einzeichnen: durch das Meer.
Die Israeliten waren wirklich froh, dass Gott bei ihnen war. Sie haben gesehen was Er für sie getan hat, aber nicht sehr lange. Und mit der Zeit begannen sie murren gegen Gott. Hier möchte ich eine Pause machen. Überlegen wir ob es bei uns nicht genauso ist. Wenn wir Angst bekommen, dann wissen wir, dass wir Gott suchen können, aber nach der Angst verlieren wir ihn wieder.
Mose hat für sie Wasser und Brot organisiert. Es ist nicht so einfach, für eine so riesige Gruppe Lebensmittel zu organisieren. Aber mit Gotteshilfe kann man das schaffen. Schauen wir, wie das war (die Kinder lesen):
Und es murrte die ganze Gemeinde der Israeliten wider Mose und Aaron in der Wüste. Und sie sprachen: Wollte Gott, wir wären in Ägypten gestorben durch des HERRN Hand, als wir bei den Fleischtöpfen saßen und hatten Brot die Fülle zu essen. Denn ihr habt uns dazu herausgeführt in diese Wüste, daß ihr diese ganze Gemeinde an Hunger sterben laßt. Da sprach der HERR zu Mose: Siehe, ich will euch Brot vom Himmel regnen lassen, und das Volk soll hinausgehen und täglich sammeln, was es für den Tag bedarf, daß ich's prüfe, ob es in meinem Gesetz wandle oder nicht. Am sechsten Tage aber wird's geschehen, wenn sie zubereiten, was sie einbringen, daß es doppelt soviel sein wird, wie sie sonst täglich sammeln.
Ich zeige den Kindern ein Bild wie die Israeliten das Brot vom Himmel bekamen.
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Die Israeliten brauchen zu essen
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und bekommen das Essen
Zum Schluss will ich euch eine interessante Geschichte erzählen.
Die Israeliten murrten wirklich oft. Sie sagten oft etwas gegen Gott. Jetzt lesen wir diese interessante Geschichte (die Kinder lesen):
Da brachen sie auf von dem Berge Hor in Richtung auf das Schilfmeer, um das Land der Edomiter zu umgehen. Und das Volk wurde verdrossen auf dem Wege und redete wider Gott und wider Mose: Warum hast du uns aus Ägypten geführt, daß wir sterben in der Wüste? Denn es ist kein Brot noch Wasser hier, und uns ekelt vor dieser mageren Speise. Da sandte der HERR feurige Schlangen unter das Volk; die bissen das Volk, daß viele aus Israel starben. Da kamen sie zu Mose und sprachen: Wir haben gesündigt, daß wir wider den HERRN und wider dich geredet haben. Bitte den HERRN, daß er die Schlangen von uns nehme. Und Mose bat für das Volk. Da sprach der HERR zu Mose: Mache dir eine eherne Schlange und richte sie an einer Stange hoch auf. Wer gebissen ist und sieht sie an, der soll leben. Da machte Mose eine eherne Schlange und richtete sie hoch auf. Und wenn jemanden eine Schlange biß, so sah er die eherne Schlange an und blieb leben.
Bis heute heisst diese Schlange auf der Stange Eskulap. Sie ist das Symbol der Medizin, also ein Symbol für Rettung. Ich zeige den Kindern die Bilder
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Im Neuen Testament hängt Jesus am Kreuz. Genauso ein Kreuz, wie eine Stab, der aus Holz ist. Und hier haben wir einen Vergleich. Die Israeliten schauten diesen Stab an und waren wieder gesund. Also, wenn wir als Christen das Kreuz mit unserem Glauben betrachten würden, bekämen wir die Lösung für unsere Probleme.
Heute können wir auf unserer Landkarte den Weg bis Rephidim malen, und diesen Weg, wo diese Geschichte mit der Schlange war.
2003(1)