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(Die Jugendlichen bekommen die Karten mit dem Symbol "Bogenschütze" und der Frage: Welche Gedanken hast du, wenn du dieses Symbol siehst? - 10 Minuten)
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Ein Bogenschütze symbolisiert im Buddhismus die Geduld und die Schärfung der Wahrnehmung: absichtlos verweilen bis "es" schiesst.
Wer war der Gründer des Buddhismus? (Die Kinder bekommen Sätze, deren Lücken sie ausfüllen sollen - 5 Minuten).
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1. Buddha hiess Siddhartha Gautama. Er wurde zirka 566 vor Christus, als Fürst von Nepal geboren.
2. Seine Mutter starb bald nach seiner Geburt.
3. Als 16 - jähriger Bub wurde er verheiratet mit Josiodhara und bald bekamen sie auch ein Kind: Rahul.
4. Als er 29 Jahre alt wurde, wurde er Pilgerasket.
5. Einmal sass er unter einem Feigenbaum und meditierte sieben Wochen lang. Heute heisst dieser Baum "Baum der Erleuchtung".
6. Deshalb bedeutet das Wort Buddha: Erleuchter.
7. In der Nähe des Ganges predigte Buddha während 45 Jahren.
8. Dann starb Buddha und nach sieben Tagen verbrannten die Leute seine Leiche.
9. Buddha gründete seine Religion um Menschen zu helfen ihren Herzensfrieden zu finden.
(jetzt zeige ich die Landkarte, wo der Buddhismus heute verbreitet ist.)
Heute leben in Asien ca. 700 Millionen Buddhisten. Sie leben in Tibet (Nepal), Laos, Bhutan, Thailand, Burma, Sri Lanka, China, Japan, Süd Korea, Vietnam, Mongolei, Indonesien, Malaysia und im östlichen Russland. In Europa gibt es nicht viele buddhistische Gemeinden.
Die goldenen Regeln des Buddhismus sind die Wahrheiten, die Buddha seine Schüler lehren wollte. Diese Regeln sollten uns seiner Meinung nach helfen um die Befreiung zu bekommen. Die Befreiung von Schmerzen und Trost.
1) Unser ganzes Leben besteht aus Leiden: Geburt verursacht Schmerzen, das Leben und der Tod auch.
2) Die Quelle des Schmerzens ist die Unwissenheit. Das ist auch die Quelle für die Reinkarnation.
3) Aber wir können die Leiden auch bezwingen.
4) Dafür benötigen wir 8 Dinge:
Das sind die goldenen Regeln des Buddhismus. Jetzt will ich zwei Sachen erklären: die Reinkarnation und die Askese.
Ein Bild für die Reinkarnation ist ein Billardtisch (ich zeige eine Folie). Die Kugeln stehen für andere Leben. (hier diskutieren wir 5 - 10 Minuten)
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(die Jugendliche bekommen ein Blatt: Rad des Werdens - 5 Minuten)
Und jetzt das zweite Wort: die Askese.
Für die Buddhisten spielt die Askese eine wichtige Rolle. Die Gesten und die Symbolik können jedem helfen, die Befreiung zu erreichen. (ich zeige zwei Folien: der Asket und das Gebet). Kennen die Jugendlichen Askese in unserer Kirche? (Sie antworten). Im Buddhismus ist es genauso. Heute können wir viele Reise nach Asien machen um diese alten Klöster zu besuchen. Dort haben die Leute viel Zeit um zu meditieren. Die Mönche haben auch verschiedene Methoden die Zeit zu nutzen. Sie machen Mandala. Es ist eine Kunst diese Mosaiks zu schaffen. Dafür braucht man wirklich viel Zeit und Geduld. (ich zeige eine Folie)
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Das Wort "Mandala" - ein uraltes Wort für ein uraltes Symbol: Mittelpunkt, Zentrum. Das Wort selber kommt aus dem indischen Sprachraum, dem Sanskrit und bedeutet Zentrum und Kreis. Die indische Hochsprache umschreibt dies mit dem Wort "bindu". Mitte heisst "bindu" und Kreis um die Mitte.Das Zentrum ist eine in sich ruhende Mitte, von der aber Bewegung ausgeht. Bewegung geht von der Mitte aus, soll sich aber immer wieder zur Mitte bewegen.
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Wir müssen wissen, dass jede Farbe ihre Bedeutung hat. Wir schauen welche. (Die Jugendlichen bekommen ein Blatt mit den Farbenbedeutungen). Jetzt können wir auch ein Mandala machen und schauen wie das geht. (Die Jugendlichen bekommen Mandalas und können diese ausmalen ca.. 20 - 25 Minuten )
Jede Weltreligion hat ihre Geschichte über die Schöpfung oder die Erlösung. Jede Religion fragt aber auch nach Gott. Beim Buddhismus ist es wirklich schwierig über Gott zu reden. Sie haben ihre Götter und Göttinnen, die aber nicht das Wichtigste im Buddhismus sind. Für die Buddhisten ist die Erleuchtung das Ziel.
(ich zeige zwei Folien: Die acht Medizinbuddhas und Buddha und Heilige. Die Jugendlichen bekommen die Blätter - 10 Minuten. Wir arbeiten zusammen - ich erkläre die Einzelnen).
Deshalb sagen viele Religiologen manchmal, dass im Buddhismus kein Gott existiere sondern nur die Erleuchtung. Im Buddhismus existiert nichts; alles was auf Welt ist, ist nur scheinbar da. Die echte Erlösung ist nur möglich, wenn jemand nicht denkt. Und das ist möglich durch Yoga, Zen, Besinnung.