Artur Marek Wójtowicz

Meine Texte

Gerechtigkeit Gottes

Klasse 8 (Doppelstunde)

Ich möchte heute über ein schwieriges Thema sprechen. Ab und zu hören wir, dass das oder etwas anderes schlecht ist. Dass Gott ungerecht ist. Deshalb lautet unser heutiges Thema: die Gerechtigkeit Gottes. Ich habe etwas vorbereitet für euch: Jetzt gebe ich euch Karten, auf denen ein Satz steht (Gott hat diese Welt geschaffen. Was gefällt mir nicht in dieser Welt?) Ich möchte heute etwas über zwei Dinge sagen: Begabungen und die Unfälle.

I Begabung

Kann mir jemand sagen: Warum ist in dieser Welt der eine klug und der andere dumm? Oder ist der zweite vielleicht "anders klug"? Ist Gott gerecht? Warum habe ich weniger als andere?

GERECHTIGKEIT

Für Prof. Anna ¦widerkowna

Wenn alle je vier Äpfel hätten

wenn alle gesund und stark wären wie ein Roß

wenn alle gleich wehrlos wären in der Liebe

wenn jeder dasselbe hätte

dann brauchte keiner den anderen

Ich danke Dir, dass Deine Gerechtigkeit Ungleichheit ist

was ich habe und was ich nicht habe

sogar wofür es keine Abnehmer gibt

all das kann doch jemand nötig sein

es gibt die Nacht, damit es den Tag gibt

es ist dunkel, damit die Sterne leuchten

es gibt die letzte Begegnung und die erste Trennung

wir beten, weil andere nicht beten

wir glauben, weil andere nicht glauben

wir sterben für die, die nicht sterben wollen

wir lieben, weil anderen das Herz erkaltet ist

ein Brief nähert, weil ein anderer entfernt...

ungleiche brauchen einander

sie verstehen am besten, dass alle auf alle angewiesen sind

und ahnen das Ganze

Übertragen von Alfred Löpfe

Wir brauchen die anderen. Ein Kind braucht seine Mutter, die Eltern brauchen die Kinder.

Jetzt gebe ich andere Karten auf denen steht: Gerechtigkeit, das ist......

Jetzt nehme ich 2 Gläser und fülle sie. Obwohl eines gross ist und das andere klein sind sie beide voll. Genauso ist es mit unseren Begabungen. Wir sind auch voll davon. Wir müssen nur unsere Talente finden und entwickeln.

Und als sie den empfingen, murrten sie gegen den Hausherrn und sprachen: Diese letzten haben nur eine Stunde gearbeitet, doch du hast sie uns gleichgestellt, die wir des Tages Last und Hitze getragen haben. Er antwortete aber und sagte zu einem von ihnen: Mein Freund, ich tu dir nicht Unrecht. Bist du nicht mit mir einig geworden über einen Silbergroschen? Nimm, was dein ist, und geh! Ich will aber diesem letzten dasselbe geben wie dir. Oder habe ich nicht Macht zu tun, was ich will, mit dem, was mein ist? Siehst du scheel drein, weil ich so gütig bin?

Mt. 20, 11 - 15

II Ein Lebensunglück

Wenn jemand z.B. Krebs bekommt oder eine unschuldige Person stirbt, fragen wir, wo ist Gott? Ich komme aus Polen, wo im II. Weltkrieg viele KZ waren. Z. B. Auschwitz - Birkenau. Dort haben die Nazis 6 000 000 Personen aus 26 Ländern getötet. In Auschwitz haben manche Leute den Glauben verloren, andere haben ihn gefunden. Aber bis heute fragen die Menschen, wo war damals Gott? Warum mussten 6 000 000 unschuldige Menschen sterben?

Jetzt gebe ich den anderen die Karte, auf der zwei Sätze stehen. Einen Satz sollen sie ergänzen, aber sie können auswählen:

Wir sind uns gewohnt, die Schuld bei einem Menschen zu suchen. Wirklich oft suchen wir wie Macciavelli ein Opfer. Wir suchen, weil wir nicht zugeben wollen, dass wir als Menschen schuldig sind. Wir wollen uns aus vielen Sachen heraushalten. Jetzt möchte ich ein Beispiel zeigen. Ich verteile einen Artikel über einen Mord.

Die Kinder unterstreichen:

In diesem Artikel ist nichts über Gott geschrieben. Also haben dies Menschen gemacht, nicht Gott. Man könnte hier nur fragen, warum Gott in diesem Moment nichts machte. Die Antwort ist wirklich einfach: Er gab den Menschen den freien Willen. Wenn er in diesem Moment etwas machen würde, würden die Leute sagen, dass sie keinen freien Willen hätten, dass Gott alle Personen kontrollierte. Dass wir die Sklaven Gottes Sklaven wären und nicht dessen Freunde. Jeder kann nach seinem Willen handeln, aber später muss er die Verantwortung für seine Taten übernehmen.

"...Denn Gott hat den Tod nicht gemacht / und hat keine Freude am Untergang der Lebenden...." (Weisheit 1, 13)

Jetzt möchte ich einige Paradoxen zeigen:

"...Ich gebe das Leben und ich kann das Leben zurücknehmen..."-(die Psalmen).

Wir haben den freien Willen und wir schaffen diese Welt weiter, wir sind für sie verantwortlich. Gott schickte den Menschen die AIDS - Krankheit oder den EBOL-Virus nicht.

In XXI. Jahrhundert wollen wir mit Technik und Wissenschaft wie Gott werden. Deshalb degradieren wir die göttliche Autorität.

"...Gott erschuf die Welt aber interessiert sich nicht mehr dafür..."?

Deismus (von lateinisch deus: Gott), eine rationalistische Religionsphilosophie, die ihre Blütezeit im 17. und 18. Jahrhundert insbesondere in England hatte. Allgemein vertraten die Deisten die Ansicht, daß eine gewisse Art religiöser Kenntnis (die manchmal als natürliche Religion bezeichnet wird) entweder jedem Menschen innewohnt oder durch die Vernunft zu erlangen ist. Die Gültigkeit religiöser Behauptungen, die auf Offenbarung oder den bestimmten Lehren einer Kirche beruhen, verneinten sie jedoch.

Deismus," Microsoft(R) Encarta(R) 97 Enzyklopädie. (c) 1993-1996 Microsoft Corporation.

Nein, Gott interessiert sich dafür, er liebt uns aber schützt unseren freien Willen.

Soviel zum Thema "Gerechtigkeit Gottes", zu dem wir ohne unseren Glauben keine richtige Antwort finden können. Wenn wir denken würden, dass der Tod bereits das Ende unseres Lebens wäre, und nach dem Tod nichts mehr kommen würde. Auf diese Frage antworten wir nie.

2003 (2 mal 2 Stunden)


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