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(Am Anfang zeige ich eine Folie mit dem Bild "Der Schrei" vom Edvard Munch - 15 Minuten).
(Die Jugendlichen bekommen ein Blatt mit drei Fragen):
(Jetzt besprechen wir die Ergebnisse).
Das heutige Thema ist Gewalt. Als Beispiel zeige ich euch dieses Bild. Es heisst "Der Schrei" und wurde vom einem Futurologen gemalt. Wir betrachten weiter dieses Bild, schauen auch auf unsere Notizen und versuchen den Begriff "Gewalt" zu definieren? (ich schreibe die Worte auf die Tafel).
Was muss eine Tat haben um Gewalt zu werden?
Wann sagen wir, dass die Grenze der Toleranz schon überquert worden ist?
Was verstehst du unter Gewalt?
(jetzt zeige ich eine Definition des Lexikon).
Die Verletzung der körperlichen Unversehrtheit einer Person durch eine andere, entweder durch die Anwendung körperlicher Gewalt oder durch Formen psychischer Gewalt, wenn sie von physischer Gewalt begleitet wird oder auf deren Androhung beruht.
(jetzt zeige ich eine Folie mit der Frage):
Woher kommt Gewalt? Wo beginnt sie?
(wenn keine Liebe (Egoismus) vorhanden ist, aus Eifersucht, Zorn, Komplexen, Angst, Machtlosigkeit, als letztes Argument usw.)
Warum bin ich eifersüchtig? (die Jugendlichen schreiben ein Beispiel als Antwort).
Wenn wir schon die Ursachen kennen können wir uns die Frage stellen: "Wie können wir mit unseren Gefühlen umgehen?"
(Jetzt gebe ich das Blatt A 38 des Buches: Arthur Thömmes, Überleben - 10 Minuten)
Ich will noch ein Egoismusbeispiel zeigen:
(Jetzt verteile ich das Blatt A 48 des Buches: Arthur Thömmes, Überleben - 10 Minuten)
Ich meine, dass sich dieses Beispiel gut eignet Egoismus zu erklären. "Nur" ich, "immer" ich, niemand anders. Es ist komisch, dass beim Egoismus nicht ich am wichtigsten bin, sondern die Anderen. Wenn nur ich wäre und kein Mensch mehr, könnte ich kein Egoist sein. Niemand würde mich begreifen.
(jetzt erzähle ich einen Witz warum die Eifersucht die dümmste Sünde ist).
Beim Thema Gewalt stellt sich immer die grosse Frage über Toleranz. Ich will ein Beispiel aus meinem Leben zeigen wo ich im Konflikt zwischen Gewalt und Toleranz stand (Beispiel: Transalpina, 2.00 Uhr als Viehzug). Nach diesem Beispiel frage ich: Was hätte ich in dieser Situation machen sollen? (jeder soll eine Antwort geben).
Jetzt suchen wir zusammen eine Antwort auf die Frage: Was muss ich machen damit mir keine Gewalt zustösst? (die Kinder nennen Beispiele).
Zum Schluss machen wir ein Zusammenfassung:
1) Ich muss wissen was ich will. Ich muss sicher sein.
2) Ich muss meine Werte kennen.
3) Ich muss Gegenargumente haben.
4) Ich muss den Mut haben um "Nein" zu sagen zu können.
5) Ich sollte nicht allein sein. Ich muss jemandem haben, der mir helfen kann. Bei physischer Gewalt - die Anderen und bei psychischer Gewalt - Gott, oder Ideale.
Was ist für mein Leben am wichtigsten?
(Jetzt gebe ich das Blatt A 61 des Buches: Arthur Thömmes, Überleben - 10 Minuten)