Artur Marek Wójtowicz

Meine Texte

Gut und Böse, das Jüngste Gericht

Klasse 8 (Doppelstunden)

 

 

Ich beginne mit einem Text aus der Bibel, den ich für euch vorbereitet habe. Es ist eine bekannte Geschichte.

(Ich gebe den Kindern den Text und wir lesen ihn zusammen oder ich mache 2 Gruppen und die Kinder arbeiten zusammen) - 15 Minuten

 

Aber die Schlange war listiger als alle Tiere auf dem Felde, die Gott der HERR gemacht hatte, und sprach zu dem Weibe: Ja, sollte Gott gesagt haben: ihr sollt nicht essen von allen Bäumen im Garten? Da sprach das Weib zu der Schlange: Wir essen von den Früchten der Bäume im Garten; aber von den Früchten des Baumes mitten im Garten hat Gott gesagt: Esset nicht davon, rühret sie auch nicht an, daß ihr nicht sterbet! Da sprach die Schlange zum Weibe: Ihr werdet keineswegs des Todes sterben, sondern Gott weiß: an dem Tage, da ihr davon esset, werden eure Augen aufgetan, und ihr werdet sein wie Gott und wissen, was gut und böse ist.


Und das Weib sah, daß von dem Baum gut zu essen wäre und daß er eine Lust für die Augen wäre und verlockend, weil er klug machte. Und sie nahm von der Frucht und aß und gab ihrem Mann, der bei ihr war, auch davon, und er aß. Da wurden ihnen beiden die Augen aufgetan, und sie wurden gewahr, daß sie nackt waren, und flochten Feigenblätter zusammen und machten sich Schurze. Und sie hörten Gott den HERRN, wie er im Garten ging, als der Tag kühl geworden war. Und Adam versteckte sich mit seinem Weibe vor dem Angesicht Gottes des HERRN unter den Bäumen im Garten. Und Gott der HERR rief Adam und sprach zu ihm: Wo bist du? Und er sprach: Ich hörte dich im Garten und fürchtete mich; denn ich bin nackt, darum versteckte ich mich. Und er sprach: Wer hat dir gesagt, daß du nackt bist? Hast du nicht gegessen von dem Baum, von dem ich dir gebot, du solltest nicht davon essen? Da sprach Adam: Das Weib, das du mir zugesellt hast, gab mir von dem Baum, und ich aß. Da sprach Gott der HERR zum Weibe: Warum hast du das getan? Das Weib sprach: Die Schlange betrog mich, so daß ich aß.


Da sprach Gott der HERR zu der Schlange: Weil du das getan hast, seist du verflucht, verstoßen aus allem Vieh und allen Tieren auf dem Felde. Auf deinem Bauche sollst du kriechen und Erde fressen dein Leben lang. Und ich will Feindschaft setzen zwischen dir und dem Weibe und zwischen deinem Nachkommen und ihrem Nachkommen; der soll dir den Kopf zertreten, und du wirst ihn in die Ferse stechen.


Und zum Weibe sprach er: Ich will dir viel Mühsal schaffen, wenn du schwanger wirst; unter Mühen sollst du Kinder gebären. Und dein Verlangen soll nach deinem Manne sein, aber er soll dein Herr sein.


Und zum Manne sprach er: Weil du gehorcht hast der Stimme deines Weibes und gegessen von dem Baum, von dem ich dir gebot und sprach: Du sollst nicht davon essen -, verflucht sei der Acker um deinetwillen! Mit Mühsal sollst du dich von ihm nähren dein Leben lang. Dornen und Disteln soll er dir tragen, und du sollst das Kraut auf dem Felde essen. Im Schweiße deines Angesichts sollst du dein Brot essen, bis du wieder zu Erde werdest, davon du genommen bist. Denn du bist Erde und sollst zu Erde werden.


Und Adam nannte sein Weib Eva; denn sie wurde die Mutter aller, die da leben. Und Gott der HERR machte Adam und seinem Weibe Röcke von Fellen und zog sie ihnen an. Und Gott der HERR sprach: Siehe, der Mensch ist geworden wie unsereiner und weiß, was gut und böse ist. Nun aber, daß er nur nicht ausstrecke seine Hand und breche auch von dem Baum des Lebens und esse und lebe ewiglich! Da wies ihn Gott der HERR aus dem Garten Eden, daß er die Erde bebaute, von der er genommen war. Und er trieb den Menschen hinaus und ließ lagern vor dem Garten Eden die Cherubim mit dem flammenden, blitzenden Schwert, zu bewachen den Weg zu dem Baum des Lebens.

Wer ist Schuldig?

 

 

Ja/oder Nein

Warum?

Die Konsequenzen

 

Adam

 

     

 

Eva

 

     

 

Schlange

 

     

 

 

(die Kinder bekommen die Folien und schreiben die Antworten auf die Folien, dann kommt die Präsentation)

Die ersten Eltern wurden aus dem Paradies vertrieben und ich habe eine Frage an euch. Wann ist eine Tat schlecht? Was ist das Entscheidende? (Die Kinder antworten). Und jetzt schauen wir: (Ich zeige die Folie)

Ist die Tat gut, wenn...

    1. Ich habe etwas für mich gestohlen?
    2. Ich habe etwas gestohlen, aber ich gab es armen Leuten?
    3. Ich habe eine gestohlene Sache gekauft?
    4. Ich wollte etwas stehlen, aber ich konnte nicht?
    5. Eine Regierung würde sagen: ab heute können wir straflos stehlen.

(jetzt gebe ich den Kindern die Blätter)

Dekalog von Arthur Thömmes, Überleben, 88 Arbeitsblätter, A 62.

Bei einer Tat muss ich drei Dinge beachten: Ich will, ich machte, Ergebnis. Und dann weiss ich ob diese Tat gut oder schlecht war.

Ich habe ein Rätsel vorbereitet, das wir zusammen ausfüllen können. Das Thema für dieses Rätsel ist: Unsere Unterrichtstunden. Wir können also die Lösungen in unseren Stunden finden. (Ich zeige eine Folie)

              4 I                      
              S                      
              L     5 R                
  1A   3S C H L A N G E                
  B   A       M     I                
  T 2S E         7H I N D U S          
6K R E U Z Z U E G   K                
  E E L             8A B D A N K U N G
  I L E             R                
  B E N     9H E X E N                
  U           10O T M A R              
  N               11S T E R B E N      
  G             12K L I N I S C H E R  
                    O                
                    13 N E I N          

Senkrecht

  1. Wie heisst der Tod des ungeborenen Kindes? Herbeiführen einer Fehlgeburt durch gynäkolog. Massnamen.
  2. Jeder Mensch hat: ein Körper und................
  3. Die Moslems haben die Regeln die nennen fünf.............
  4. Wie heisst die grosse Weltreligion von Arabien?
  5. Wie heisst diese Theorie von Indien, dass die Menschen mehrmals sterben können?
  6. Waagrecht

    3) Wer war im Paradies schuldig?

  7. Die Ritter von Europa kämpften im XII. Jahrhundert mit den Moslems im Heiligen Land. Wie heissen diese Reisen?
  8. Wie heisst die Religion vieler Inder?
  9. Wie heisst die Zeremonie, bei der tote Menschen begraben werden?
  10. Wie hiessen im Mittelalter Frauen, die Kontakte mit Dämonen hatten?
  11. Wie heisst der Patron unserer Pfarrei?
  12. Was können wir nur einmal machen?
  13. Wie heisst der zeitliche Tod?
  14. Ist die katholische Kirche mit der Sterbehilfe einverstanden?

Ok. Jetzt will ich von meinen Erfahrungen im Frauengefängnis erzählen. Ich denke, dass das gute Beispiele für unsere Katechese sind: Gut und Böse. Ich machte während einem Jahr ein Praktikum in einem Frauengefängnis......(ich erzähle eine Geschichte, dann zeige ich ein Bild vom Rembrandt —„ Ein verlorener Sohn„) .

Rembrandt van Rijn ca, 1668, Leningrad, Ermitra?

Es ist nicht so wichtig, wie manchmal du heruntergefallen bist. Die entscheidende Frage ist ob du aufstehen kannst. Hier ist die Antwort ob Taten gut oder böse sind. Es ist auch interessant, dass der erste Heilige kein echter Heiliger war. Er war ein Verbrecher, der zusammen mit Christus an das Kreuz gehängt worden war. Es war ein kleiner Moment, als Christus die Heiligsprechung machte.

 

Jetzt will ich euch ein anderes Beispiel zeigen , das wirklich passend ist für dieses Thema. Manchmal fragen wir uns warum soll ich gut sein? Die andere sind böse und haben es besser als wir. Ja wenn jemand denkt, dass der Tod das Ende ist, kann schon so denken. Aber wir Christen wissen, dass der Tod nicht das Ende ist, dass danach noch etwas kommt. (jetzt zeige ich eine Folie).

Wenn aber der Menschensohn kommen wird in seiner Herrlichkeit, und alle Engel mit ihm, dann wird er sitzen auf dem Thron seiner Herrlichkeit, und alle Völker werden vor ihm versammelt werden. Und er wird sie voneinander scheiden, wie ein Hirt die Schafe von den Böcken scheidet, und wird die Schafe zu seiner Rechten stellen und die Böcke zur Linken. Da wird dann der König sagen zu denen zu seiner Rechten: Kommt her, ihr Gesegneten meines Vaters, ererbt das Reich, das euch bereitet ist von Anbeginn der Welt! Denn ich bin hungrig gewesen, und ihr habt mir zu essen gegeben. Ich bin durstig gewesen, und ihr habt mir zu trinken gegeben. Ich bin ein Fremder gewesen, und ihr habt mich aufgenommen. Ich bin nackt gewesen, und ihr habt mich gekleidet. Ich bin krank gewesen, und ihr habt mich besucht. Ich bin im Gefängnis gewesen, und ihr seid zu mir gekommen. Dann werden ihm die Gerechten antworten und sagen: Herr, wann haben wir dich hungrig gesehen und haben dir zu essen gegeben, oder durstig und haben dir zu trinken gegeben? Wann haben wir dich als Fremden gesehen und haben dich aufgenommen, oder nackt und haben dich gekleidet? Wann haben wir dich krank oder im Gefängnis gesehen und sind zu dir gekommen? Und der König wird antworten und zu ihnen sagen: Wahrlich, ich sage euch: Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan. Dann wird er auch sagen zu denen zur Linken: Geht weg von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das bereitet ist dem Teufel und seinen Engeln! Denn ich bin hungrig gewesen, und ihr habt mir nicht zu essen gegeben. Ich bin durstig gewesen, und ihr habt mir nicht zu trinken gegeben. Ich bin ein Fremder gewesen, und ihr habt mich nicht aufgenommen. Ich bin nackt gewesen, und ihr habt mich nicht gekleidet. Ich bin krank und im Gefängnis gewesen, und ihr habt mich nicht besucht. Dann werden sie ihm auch antworten und sagen: Herr, wann haben wir dich hungrig oder durstig gesehen oder als Fremden oder nackt oder krank oder im Gefängnis und haben dir nicht gedient? Dann wird er ihnen antworten und sagen: Wahrlich, ich sage euch: Was ihr nicht getan habt einem von diesen Geringsten, das habt ihr mir auch nicht getan. Und sie werden hingehen: diese zur ewigen Strafe, aber die Gerechten in das ewige Leben.

(Mt. 25, 31 — 46)

(ich spreche mit den Kindern darüber und zeige ihnen die nächste Folie)

Gott hat dich geschaffen ohne dich, aber er kann dich nicht erlösen ohne dich.

Hl. Augustinus

Viele Leute würden sagen: Gott lieb uns. Das ist wahr, aber es bleibt nur die Frage, ob wir ihn auch lieben.

Ok. Und jetzt kommt die letzte Aufgabe für heute. Bitte ergänzt die folgenden Sätze:

  1. Die ersten Eltern im Paradies wohnten im Frieden mit Gott.
  2. Nicht alle Taten sind gut, die von der Regierung erlaubt sind.
  3. Keine Abstimmung kann zum Beweis werden, dass Abtreibung legal werden soll.
  4. Wir sollen alles in unserem Leben so machen, wie es uns unsere Seele sagt.
  5. Aber bevor wir etwas machen, sollen wir Gott fragen, ob diese Taten gut sind.

 

(Ich teile die Kinder in zwei Gruppen. Sie bekommen auf dem Blatt zwei Wörter. Ohne Sprache sollen sie auf dem Tafel diese Wörter zeichnen. Die anderen müssen sagen welche Wörter das sind. z. B.).

 

      1. Himmels — fahrt
      2. Kreuz — züge
      3. Erste Eltern
      4. Gut und Böse

(zum Schluss verteile ich ein Blatt): Arthur Thömmes, Überleben, 88 Arbeitsblätter, s. 40. (die Kirche)

2003 (3 mal 2 Stunden)


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