Artur Marek Wójtowicz

Texte

Die Heiligen

(Nikolaus von Flüe, Maximilian Maria Kolbe).

Klasse 6, Doppelstunde

(Ich zeige eine Folie und die Kinder bekommen ein Blatt)

Nikolaus von Flüe

Gedenktag katholisch: 21. März

in Deutschland: 25. September, Regionalkalender Basel, Chur, St. Gallen, Sitten, Freiburg im Üchtland/Fribourg, Freiburg im Breisgau

Gedenktag evangelisch: 21. März

Name bedeutet: der Sieger über das / aus dem Volk (griech.)

Einsiedler, Mystiker, Friedensstifter

* 1417 auf dem Flüeli bei Sachseln im Kanton Nidwalden

+ 21. März 1487 daselbst

(Ich sage etwas über diesen ökumenischen Patron und die Kinder zeigen mir auf dem Landkarte wo Sachseln und Flüeli sind. Dort war auch Papst Johannes Paul II.)

Nikolaus hatte schon als Kind und Jugendlicher einen ausgeprägten Hang zur Einsamkeit und zum stillen Gebet. Er nahm 1440 - 144 als Offizier am Krieg gegen Zürich teil, aber statt zu kämpfen schlug er sich lieber zum Gebet in die Büsche. Nach dem Krieg heiratete er Dorothee Wyss und wurde Vater von 10 Kindern. Er war Bauer, stieg 1459 zum Ratsherrn und Richter seiner Gemeinde auf. Man achtete ihn wegen seiner Gerechtigkeit und Klugheit; gegen höhere politische Aufgaben wehrte er sich. 1460 war er nochmals als Soldat am Feldzug gegen Thurgau beteiligt. Durch all die Jahre verließ ihn nie die heimliche Sehnsucht nach dem Einsiedlerleben. Als er seine Frau das erste Mal um Entlassung bat, war sie erschrocken und lehnte entsetzt ab.

1467 aber verließ er die Familie - das jüngste Kind war gerade ein Jahr alt -, um fortan als Einsiedler zu leben. Aus Angst vor dem Unverständnis und gar dem Zorn der Nachbarn über diese Entscheidung wollte er zunächst die Schweiz verlassen, fühlte sich von einer inneren Eingebung kurz vor Basel zurückgerufen. Er ging zunächst weit weg von seinem Heimatort auf eine Alpe, schließlich aber doch an den Ort, den er seit Kindestagen in einer Vision als seine Einsiedelei gesehen hatte: eine Klause der Ranftschlucht, nur einige Minuten vom Haus seiner Familie entfernt.

Er lebte ein strenges Leben des Gebetes und der Buße, während der 19 Jahre seines Einsiedlerlebens nahm er außer der heiligen Kommunion keine festen Speisen zu sich, wie eine vom zuständigen Bischof angeordnete Untersuchung bestätigte. Der Versuchung des Teufels, der ihn in einen Dornbusch warf, widerstand er. Nikolaus war einer der letzten großen Mystiker des Mittelalters. Seine Zeitgenossen beobachteten sein asketisches Leben neugierig und mißtrauisch, schließlich überwogen aber Faszination und Vertrauen. Von weither kamen Menschen, um sich bei "Bruder Klaus" Rat zu holen, er galt als einer der ganz großen Berater und Seelsorger. Auf der "Tagsatzung" in Stans vermittelte er 1481 den Frieden zwischen den uneins gewordenen Eidgenossen und rettete so die Schweiz.

Das Grab von "Bruder Klaus" in Sachseln und die Kapelle an der Stelle seiner Klause in der Ranftschlucht gehörten schon bald zu den wichtigsten Wallfahrtsorten der Schweiz.

(Die Kinder bekommen ein Blatt)

Kanonisation: Nikolaus wurde seit 1669 zu den Seligen gezählt, aber erst 1947 heilig gesprochen.

Attribute: Stock, Rosenkranz

Patron der Schweiz und des Kantons Obwalden

Bauernregel (für 25. September): "Steigen Nikolaus die Nebel nieder, / kommt der Winter mit Nässe wieder!"

Wir haben etwas über den Patron der Schweiz gelesen, und jetzt will ich auch ein anderes Beispiel zeigen. Ich komme aus Polen, woher auch der zweite Mensch kommt.

(Ich zeige eine Folie)

Wer hat schon etwas gehört über den hl. Maximilian Kolbe, einen Märtyrer des II. Weltkrieges.

(Die Kinder bekommen ein Blatt)

Gedenktag katholisch: 14. August gebotener Gedenktag

Gedenktag in Fulda: 17. August

Name bedeutet: Max: der Größte und: aus dem Geschlecht der Ämilier (latein.) Mar: die Beleibte/die Schöne / die Bittere/die von Gott Geliebte (aramäisch) R: Rat und Schutz (althochdt.)

Priester, Mönch, Märtyrer

* 7. Januar 1894 in Zdunska Wola bei Lódz in Polen

+ 14. August 1941 in Oswiecim, dem KZ Auschwitz in Polen

1) Rajmund Kolbe war Sohn eines einfachen Arbeiters, besuchte eine Schule der ........................ in Lemberg - dem heutigen Lwów - und trat im Alter von 17 Jahren unter dem Namen Maximilian Maria dem Minoritenorden der Franziskaner bei. Er konnte in Rom studieren und schon nach vier Jahren promovieren. Er erkannte die Wichtigkeit der missionarischen Arbeit und gründete zusammen mit Freunden in Rom die "Militia Immaculata", die ............................... als Gebetsgemeinschaft zur Bekehrung von Sündern. 1918 wurde er zum Priester geweiht, 1919 kehrte er nach Polen zurück als Lehrer für Philosophie und Kirchengeschichte am Priesterseminar der Franziskaner in Kraków; daneben widmete er sich der publizistischen Arbeit und gab christliche Zeitungen und Zeitschriften heraus. Nach einer Ruhepause aufgrund einer schweren Tuberkulose-Krankheit gründete er 1927 in Teresin westlich Warschau ein Kloster, dessen Vorsteher er wurde. 1930 begab er sich zur Missionsarbeit nach Nagasaki in ......................., wieder war die Publizistik seine wichtigste Aufgabe. Zahlreiche neue Missionsstationen gründete er im fernen Osten, der Amateurfunk als "Verständigungsmittel gutwilliger Menschen in aller Welt" war ihm dabei hilfreich - auch später im Kloster hatte er seine Funkbude.

Franziskaner, Japan, "unbefleckte Miliz"

2) 1936 kehrte Kolbe in seine Heimat zurück und leitete wieder sein Kloster. Nach dem Überfall der Deutschen auf Polen im ....................................... fiel der engagierte Mann den Besatzern schnell unangenehm auf, im September 1940 wurde er verhaftet und ins Lager Oranienburg verbracht, aber im Dezember wieder freigelassen. Im Februar 1941 wurde er erneut verhaftet und ins Vernichtungslager in Ausschwitz - dem heutigen Oswiecim - eingewiesen. Im Juli 1941 wurden bei einem Appell vor dem KZ-Kommandanten Fritsch zehn Männer ausgesondert, die als Strafaktion wegen der Flucht eines Gefangenen in den ........................... eingeschlossen werden sollten. Einer der Ausgesonderten, Franz ........................., schrie laut auf und erinnerte unter Tränen an seine beiden Söhne; der am Appell teilnehmende Kolbe trat hervor und bot sein Leben für das des Familienvaters, was Fritsch akzeptierte.

Gajowniczek, September 1939, Hungerbunker

3) Kolbe wurde also in den Hungerbunker gesteckt, tagelang habe man ihn singen und beten gehört. Nachdem die anderen neun Leidensgenossen schon verhungert waren, Kolbe aber noch wenige Lebenszeichen von sich gab, verabreichte der Lagerhenker ihm schließlich eine Giftspritze, was den endgültigen Tod bedeutete.

Franz Gajowniczek mit seiner Frau und Fotos der beiden Söhne, die 1944 doch auch ermordet wurden, im Jahr der Heiligsprechung Kolbes, 1982

Gemälde: Kolbe als KZ-Häftling.

Kanonisation: Kolbe wurde 1971 selig gesprochen. Bei der Heiligsprechung 1982 durch den polnischen Papst Johannes Paul II. war der gerettete Franz Gajowniczek auf dem Petersplatz in Rom zugegen.

Patron der Amateurfunker

Katholisch, evangelisch, orthodox

Diese Stunde will ich etwas über die christlichen Kirchen sagen. Man hört den Begriff: „Wir sind Christen“, aber trotzdem haben wir keine christliche Kirche als Haupt- kirche, sondern die: römisch-katholische Kirche, Orthodoxe Kirche, Reformierte Kirche und Lutheranische Kirche.

(Jetzt gebe ich eine Antwort auf die Fragen)

1) Wer regierte in der Katholischen Kirche und wo?

In der Orthodoxen Kirche?

In den Protestantischen Kirchen?

Die Bischöfe und auch die Pfarrer in ihrer Kirchgemeinde

2) Die Gebäude

3) Der Kreuz

4) Die Liturgie

5) Die Heiligen

6) Die Bilder und Ikonen.

7) Die Unterschiede in den Kirchen

a) An was glauben die Protestanten?

b) An was glauben die Orthodoxen?

c) Unterschied zwischen den Lutheranern und Reformierten.

8) Wo leben die Orthodoxen und wo die Protestanten?



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