|
Ich will heute etwas über den Islam sagen. Ich meine, dass dieses Thema für uns wichtig ist. Warum? Weil wir in Europa jedes Jahr mehr Leute aus Ländern des Islam haben. Wir müssen diese Religion ein bisschen verstehen, um andere Menschen kennen lernen zu können. Jetzt will ich Euch fragen was ihr über den Islam wisst? (jetzt gebe ich den Kindern die Blätter) und frage:
1)Wie viele grössere Religionen haben wir auf der Welt?
2) Wie heisst der Gründer des Islam?
3) Wo ausser den arabischen Ländern haben wir den Islam?
4) Wie heisst der heiligste Tag im Islam?
5) Sind die Moslems Christen?
6) Wo in Europa ist die grösste moslemische Gemeinschaft?
Vor ein paar Jahren las ich in einer Zeitung, dass Frankreich nur bis 2094 existieren wird. Ab jenem Jahr wäre die Mehrheit moslemisch. So sagen es die Soziologen voraus. In der Schweiz sehen wir auch immer mehr Moslems. Deshalb sehen wir wie wichtig es ist, andere Religionen kennen zu lernen um die Anderen verstehen zu können.
Heute will ich etwas über die Geschichte erzählen. Ich meine , dass wir alles verstehen können, wenn wir die Situationen und die Umgebung kennen. Und ich wäre froh wenn nicht nur ich heute etwas sagen müsste, sondern auch, wenn ihr etwas machen könntet. Ich meine, dass diese Informationen , die wir heute hören uns helfen können, z. B im Geschichtsunterricht.
Das arabische Wort Islam (s - l - m) nach dem Wort Salam bedeutet Friede, also die freiwillige Ausrichtung des Menschen auf Gott hin in Glauben (Bekenntnis, Gottesdienst) und Handeln (Ethik).
(Jetzt gebe ich den Kindern das Blatt Nr. 1) - Ihr sollt jetzt schätzen wie viele Christen auf der Welt leben? Wie viele Moslems? usw. (%)
Nach 5 Minuten zeige ich euch die richtige Antwort.
(Jetzt gebe ich den Kindern das Blatt Nr. 2) - Die Kinder sollen die richtige Frage zur richtigen Antwort finden.
(Ich zeige den Kindern den Lebenslauf Muhammeds und wir besprechen diesen. Die Kinder bekommen auch ein Blatt und sie sollen ihn eintragen)
Noch dazu:
638 - die Moslems sind schon in Israel
656- in Ägypten
717 - In Spanien ( und Kampf bei Poitiers)
(Ich zeige den Kindern die Landkarte und sie sollen die Kreuzzüge eintragen)
Die katholische Welt bekam Angst, dass die Moslems mit der Zeit in Europa regieren könnten. Sie sahen, dass die Moslems auch schon im Heiligen Land waren. Der Papst wollte Jerusalem schützen und das war ein Grund, warum im XI. Jahrhundert die Kreuzzüge geführt wurden. Jetzt können wir diese Zeit betrachten. (Und ich zeige den Kindern dieses Blatt)
1096 - 99 - Der erste Kreuzzug. Die Ritter stammten vor allem aus der burgundischen Schweiz.
1147 - 49 - Der zweite Kreuzzug. Der hl. Bernard von Clairvaux warb Ritter in der Schweiz an. Im Winter 1146 zog er rheinaufwärts bis Konstanz und predigte in Winterthur und Zürich. Diesen Kreuzweg machten Kaiser Konrad III. und als dessen Berater auch Bischof Ortlieb von Basel mit.
1189 - Dem dritten Kreuzweg schloss sich dem Kaiser Friedrich I Barbarossa die Blüte des deutschen Adels an, auch Grafen von Kyburg, Habsburg, Neuenburg (Neuchâtel), die Herzöge von Zähringen und Burgund, sowie Bischof Heinrich von Basel. Dieser starb vor Ptolomais an der Pest.
1202 - 04 - Am vierten Kreuzzug beteiligten sich wiederum der Bischof von Basel, Lüthold, und König Andreas von Ungarn. Weiter machten die Herren von Villens, Blonay, Grandson und Ärnen, der Graf von Rapperswil und Bischof Berchtold von Lausanne mit.
1225 - die Deutschherren errichteten einen Sitz in Fräschels FR, Köniz BE, Basel, Hitzkirch, Tannenfels, Altishofen Lu.
1228 - 29 - Der fünfte Kreuzzug
1291 - die Kantone Uri, Schwyz und Unterwalden gründeten die Eidgenossenschaft.
bis zum Jahr 1300 - Die Ritterorden sind in Biel BE, Zürich, Bubikon ZH, Küssnacht ZH, Wädenswil, Freiburg, Magnedens Fr, Montbrelle Fr, Basel, Biberstein AG, Klingnau AG, Leuggern AG, Rheinfelden AG, Tobel TG, Misox GR, Sottoceneri Malcantone TI, Chavornay VD, Moudou VD, Salgesch VS, Chompsiere GE.
(Auf dem ersten Blatt sollen sie unterstreichen was für diese Säulen typisch ist. Dann bekommen Sie das zweite Blatt mit dieser Aufgabe. Hier müssen sie dieses Blatt eintragen)
(Jetzt gebe ich den Kindern das Blatt in arabischer Sprache) und dann zeige ich den Unterschied zwischen hebräischer und arabischer Sprache
Allah, der Gott mit den 99 - schönsten Namen - sagen die Moslems Die Moslems glauben, dass im Koran das Wort von Gott direkt kommt. Wir sagen, dass wir in der Bibel die Worte der Menschen aber auch von Gott finden. Deshalb interpretieren wir die Bibel anders als die Moslems ihren Koran. Muhammad nahm aus der Bibel die Biblischen Namen: Adam, Noah, Abraham Josef usw. und dazu gab er die Namen von den arabischen Legenden: Hud und Salih. Der Koran ist kein Buch nur zum Lesen (mit der Bibel können wir das machen). Der Koran ist ein Gebet für die Liturgie.
Der Koran sagt, dass:
1) Es gibt nur einen Gott - Allah
2) Muhammad ist sein Prophet.
3) Gemäss dem Koran können die Menschen an das Leben nach dem Tod glauben.
4) Der Koran sagt, dass Jesus nur ein Prophet, kein Gott ist.
5) Der Koran sagt, dass wir unseren alten Eltern helfen sollen, aber auch den Kranken. Hier ist kein Platz für Abtreibung und Sterbehilfe.
6) Im Koran sind keine Kapitel sondern Suren.
(Jetzt gebe ich den Kindern das Blatt mit der Sprache - ein Spiel )
(Jetzt gebe ich den Kindern das Blatt mit dem Gebet)
Die Moslems beten 5 Mal pro Tag. Wir lachen ab und zu wenn wir die Moslems beten sehen. Aber für mich wirkt das schön und sie sind konsequent. Und wir Christen sind z. B. 15 Jahre alt und sagen , dass die katholische Kirche nicht attraktiv sei. Wo ist unsere Konsequenz? Der Koran sagt, dass die Moslems sich nicht bekehren dürfen - das wäre die Todesstrafe.
Als Muhammad 50 Jahre alt war starb seine Frau Tona Chadidza. Bis zu dieser Zeit war er ein Monogamist - Befürwörter. Aber ab 620 hatte er sofort 13 Frauen geheiratet. (Normalerweise können die Moslems nur 4 Frauen haben, die anderen sind Konkubinen). Das waren politische Hochzeiten.
Bei Poligamie reden wir über Poliandrie (1 Frau + mehr Männer) und Poligrynie (1 Mann + mehr Frauen). Die Moslems haben auch zwei andere Hochzeitsarten:
1) Hochzeit für die Lust (nur für Prostitution)
2)Hochzeit für die Zeit (nicht bis zum Tod, für 2 oder 3 Monate)
Die Situation ist ein bisschen kompliziert, wenn zu Hause mehr als eine Frau lebt . Nach dem Koran können die Moslems nur 4 Frauen haben, die anderen sind nur Konkubinen. Der Mann, der mehr als eine Frau zu Hause hat muss alle seine Frauen gleich behandeln.
Wir hören ab und zu das Wort Harem. Diesen Begriff kennt jedes Haus im Islam, egal ob Poligamie oder Monogamie regiert. Da wohnen die Frauen, aber auch die Kinder: die Buben bis 18 Jahre, die Frauen bis zur Heirat.
Der Koran sagt: die Frau gehört zu ihrem Mann, aber der Mann gehört zu seiner Mutter. Deshalb ist die Mutter immer die wichtigste Person im Harem, wenn ihr Sohn weg ist. Jetzt kommt auch die Frage der Scheidung. Im Islam geht das so: dafür braucht man keinen Richter. Der Mann muss nur der Frau sagen: ich will dich nicht und alles ist schon erledigt. Auf der einen Seite ist das wirklich einfach aber auf der anderen... dann kommen die verschiedenen Gesetze des Koran. Der Mann muss alle seine Frauen so lange unterstützen bis sie wieder geheiratet werden. Also wenn ein Mann diese Formel aus Wut ausspricht, kann er grössere finanzielle Probleme bekommen. Noch einmal kann er nicht die gleiche Frau haben (nur wenn jemand anders sie wegschickt.).
Die Situation vom 11. September zeigt uns, dass die Islamisten heute ein bisschen anders kämpfen als früher. Ein heiliger Krieg heisst "Dzihad" (g'Sihad - das bedeutet eine strenge Arbeit) und war mit dem Glauben schon am Anfang verbunden. Der Islam war mit dem Krieg verbunden. Am Anfang gegen die Juden, Araber (Saudi Arabien) und später die Christen (Syrien, Ägypten, Bisanzium usw.). Mit dem Krieg wurde der Islam zur Weltreligion. Muhammad gab den Befehl die arabische Halbinsel zu befreien (von Aden bis Irak, und vom "Dzudda" bis Syrien). Das war sein Testament. Nach dem Tod realisierten es seine Nachfolger. Neun Jahre nach dem Tod Muhammeds waren die Araber waren schon in Syrien (636) und Ägypten (641).
Koran VIII, 17: Nicht ihr tötet sie sondern Gott hat sie getötet.
Ich meine, dass wir heute auch etwas über die Verfolgung sagen können. Wenn die Moslems hier sind und die Gesetze in Europa etwas gegen sie haben, empfinden sie das als Diskriminierung. Deshalb sollten wir dieses Problem näher betrachten. (Jetzt zeige ich den Kindern ein Blatt)
Afghanistan - hier stehen 48 000 Moscheen aber keine katholische Kirche. Die gläubigen und praktizierenden Christen riskieren die Todesstrafe.
Algerien - Die Christen sind nur 1% der Bevölkerung. Die Regierung will durch Erpressung die christlichen Mädchen mit Moslems verheiraten. Vor ein paar Jahren wurden diesen Mädchen das Gesicht mit Säure begossen.
Saudi Arabien - In Al - Rjiad wurden jeden Sonntag auf dem Hauptplatz Christen erschossen. Die Touristen können auch nicht in Saudi Arabien zusammen beten. Seit 1992 wurden 360 ausländische Touristen durch die Polizei verhaftet.
Bangladesh - die Christen können kein Wasser von den offiziellen Quellen holen.
Brunei -Christliche Arbeiter und Spezialisten können hier nicht arbeiten. Sie bekommen keine Aufenthaltsbewilligung. Bibel lesen ist verboten. In der Schule dürfen die Kinder nur den Koran lesen.
Indonesien - 13 500 Insel (3 000 bewohnt) 195 Millionen Menschen (4. Platz in der Welt). Bis heute ist dort ein Brandherd unserer Welt.
Irak - Gebetsverbot ausserhalb den offiziellen Orten. Missionsverbot.
Iran - Pressspionat verfolgung. Offiziell kann in Iran nur ein Priester arbeiten.
Libyen - Glaubensbekennungsverbot.
Malediven - Alle Einwohner müssen Moslems sein. In dieser Richtung geht die Politik in diesem Land. Glaubensbekennungsverbot.
Marokko - Die Priester können nur mit Christen arbeiten Bekehrung der Moslems zum christlichen Glauben ist verboten.
Sudan - Krieg zwischen den Moslems und Christen bis heute.
Jetzt sehen wir wie tolerant die moslemischen Länder sind. Wenn die Moslems eine Mehrheit sind haben die Christen nichts zu sagen, aber wenn die Moslems in Europa eine Minderheit sind schreien sie, dass Europa intolerant sei. Schauen wir, ob dass wirklich so ist? Die Moslems haben in Europa die gleichen Gesetze wie wir. Gleiche Strafen, aber auch gleiche Privilegien. Wenn z. B. in Frankreich ein Moslem 5 Kinder hat muss er nicht arbeiten, weil er Subventionen bekommen kann. Sie haben viele Kinder weil sie das Abtreibungsverbot haben. Wir denken an Abtreibung und bekommen nie diese Privilegien und werden mit der Zeit in Europa zur Minderheit.
(Jetzt gebe ich für den Kindern das Blatt Nr. 5) - Die Kinder sollen den Islam mit dem Christentum vergleichen.
(Zum Schluss zeige ich einen Film und ich verteile die Blätter über den Islam)
2003 (3 mal 4 Stunden)