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(Am Anfang gebe ich für die Kinder ein Blatt mit dieser Frage die Kinder schreiben nur ein Stichwort als eine Antwort auf diese Frage). Dann zeige ich eine Folie:
(die Kinder lesen)
Die Tora ist die Hauptquelle jüdischen Rechts, jüdischer Ethik und Wegweiser für Denken und Lebenswandel sowie für Beziehungen zwischen Menschen und Gott und Mensch und Mensch. Regelmäßig und abschnittsweise wird im Laufe des Jahres an allen Sabbat- und Feiertagen, Montagen und Donnerstagen (da sie einst Markttage waren) aus der Tora gelesen.
Der Vorleser liest die Texte von einer handgeschriebenen Pergamentschriftrolle, die auf zwei Stäbe gewickelt ist ab, wobei sich beim Herausnehmen und beim Zurücklegen der Tora die Gemeinde erhebt. In ihr findet man 613 Ge- und Verbote.
Die Tora ist der Grundstein des jüdischen Glaubens. Sie wird auch als Pentateuch bezeichnet, da sie aus den 5 Büchern Mose besteht (griech. pente = 5). Der Begriff "Tora" kommt aus dem Hebräischen und heißt soviel wie Lehre, Unterweisung, Gesetz.
Die 5 Bücher Mose sind nach ihren Anfangsworten benannt:
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(und jetzt zeige ich die Bibel auf hebräisch - die Kinder können ihr schauen und blättern, ich sage wie schreiben wir auf hebräisch. Ich kann auch hier die judische Musik den Kindern zeigen. Ich kann lesen oder singen auf hebreisch um die Sprache zu zeigen - 15 Minuten).
Der Sabbat beginnt wie alle jüdischen Feste am Vorabend, da die Tage im jüdischen Kalender abends beginnen und am Abend enden. Er wird in der Familie und in der Synagoge verbracht. Man wendet sich besonders zu seinen Mitmenschen hin.
Der Sabbat ist ein Tag der Arbeitsruhe, an dem sich die Familie für den öffnet, der Sorgen hat, krank ist oder trauert, aber auch an der Freude des anderen nimmt man teil. Dieser Ruhetag ist eine Einrichtung mit festem Inhalt.
Da Gott am siebten Tag geruht hat, soll der Mensch sich an diesem Tag von seiner Arbeit ausruhen. Diese Ruhe soll sich auf alle, ohne sozialen Unterschied, ausdehnen. Die Einhaltung des Sabbat ist so wichtig, dass gesagt wird: "Der Sabbat wiegt alle Gebote auf, wer den Sabbat vorschriftsmäßig hält, hat damit gleichsam die ganze Thora anerkannt; und wer ihn entweiht, ist, als ob er die ganze Thora abgeleugnet hätte." ( Schulchan Aruch, 404 )
(ich zeige Kinder 3 Folien wie die Juden beten)
Die Beschneidung (Brit Mila)
Bei der Beschneidung wird die Vorhaut des männlichen Gliedes entfernt. Sie soll eine von Jahwe dem Abraham mitgeteilte Sitte sein, die männlichen Nachfahren am 8. Tag nach der Geburt zu beschneiden. Durch diesen Ritus wird der Knabe in den Bund Gottes aufgenommen.
(ich zeige eine Folie)
Die Beschneidung machen die Juden, aber auch die Moslems. Bei diesen beiden nur Buben wurden beschneidt. Aber z. B. in Afrika manche Kulturen beschneiden auch die Mädchen.
Eine jüdische Hochzeit
(Die Kinder fühlen jetzt die Lüken aus - 5 Minuten)
Tod und Begräbnis
(die Kinder bekommen Text und unterstreichen die besonderen Sachen für den judischen Beerdigung - 15 Minuten - ich arbeite mit den Kindern zusammen. Eine Person kann z. B. lesen und wir unterstreichen)
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Da die jüdische Religion mehr auf das Diesseits konzentriert ist als alle anderen Religionen, gehört der Tod zum Leben, wie die Nacht zum Tag. Wer den Tod nahen sieht, bereitet sich auf ihn vor mit Gebeten, Bekenntnis zu den eigenen Sünden und man segnet die Kinder. Beim Eintreten des Todes sollen die Anwesenden zusammen mit dem Sterbenden den Glauben an die Einzigartigkeit Gottes bekennen (Hebr. "echad" - dt. "einzig" = letztes Wort des Schma Israel soll letztes Wort des Sterbenden sein). Ist der Tod eingetreten, soll der Tote zunächst nicht berührt werden. Der Leichnam wird auf die Erde gebettet und ein Licht angezündet. Der Tote wird gewaschen und in ein schlichtes, leinenes Totenhemd gekleidet. Dieses Totenhemd schenkt die Braut dem Bräutigam zur Hochzeit und trägt es nur am Neujahrstag und am Versöhnungstag. Bei allen Verrichtungen im Zusammenhang von Tod und Beerdigung helfen Mitglieder der Heiligen Bruderschaft, der sogenannten Chewra Kaddischa. Bis zur Beerdigung wird der Tote nie allein gelassen, das wird als Mangel an Respekt angesehen, deshalb sitzt ein schomer (Wächter) neben dem Toten und sagt verschiedene Psalme auf. Das Begräbnis findet traditionell noch am Todestag statt, außerhalb Israels wird jedoch meist eine Wartepflicht von 48 Stunden verlangt. Die Trauerfeier findet in einer Leichenhalle statt. Ein Rabbiner hält eine Trauerrede und dann spricht der Sohn des Toten bzw. der nächste Angehörige das Kaddisch, das Totengebet, in dem Gott gepriesen wird. Danach wird der Tote zum Grab begleitet. Die jüdische Religion lehnt die Totenverbrennung ab. Dies begründet man mit der biblischen Vorstellung, daß der Körper in seinem ursprünglichen Zustand zurückkehrt und zweitens gilt die Verbrennung als übereiltes, unnatürliches Mittel , um sich des Leichnams einer Person zu entledigen, die geliebtes Mitglied der Familie war.
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5. |
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6. |
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a |
1) Welche Sprache sprechen die Juden?
2) Wie heist der erste Mensch vom Paradies?
3) Wie heisst der judische Priester
4) Wie heisst ein Ritual, den nur für die Buben ist am achten Tag nach dem Geburt.
5) Wie heisst der Bruder des Moses?
6) Wie heisst die Heilige Schrift wie die Juden haben?