Artur Marek Wójtowicz

Meine Texte

Lebensformen

Klasse 7/8 (Doppelstunde)

Jeder von uns muss nach der Schule entscheiden, was er mit seinem Leben machen will. Das ist eine grosse Frage über die Zukunft. Jetzt frage ich Euch, wie ein Mensch leben könnte. Beschreibt ihr mir die verschiedenen Formen: Ich kann z. B allein wohnen aber auch mit jemandem zusammen. Ich kann z. B heiraten oder auch nicht. (die Kinder bekommen Karten oder schreiben an die Tafel). ca. 10 Minuten.

Jetzt versuchen wir, das alles zusammen zu bringen.

  1. Ich kann heiraten (Ehe, Pastoralassistent/in, Diakon)
  2. Ich kann in Partnerschaft leben
  3. Ich kann allein leben
    1. als Priester (Weltpriester, Ordenspriester)
    2. als Klosterfrau
    3. als Zivilist J

(jetzt erkläre ich den Kindern diese Formen)

Das sind die Möglichkeiten, wie wir leben können. Beim dritten Punkt sagen wir oft, dass man dafür eine Berufung braucht. Wer kann den Unterschied erklären zwischen Beruf und Berufung?

(ich erkläre diesen Unterschied).

Heute will ich selbst etwas über den Ordenspriester sagen. Heute gehen Priester nie im Talar durch die Stadt, aber ab und zu können wir Ordenspriester im Habit treffen.

(Ich zeige mein Habit und erkläre etwas über ihn)

Wer ist das ein Mönch? Woher kommt er?

Der Mönch (gr. monachós von mónos ‘allein; einsam')

Es ist auch interessant, dass alle Weltreligionen solche Personen kennen (Judaismus, Buddhismus, Islam, Christentum, Hinduismus). Vor Jahren waren es Menschen, die allein wohnen wollten. Sie sagten, dass sie genug von der Welt hätten und jetzt Ruhe bräuchten. (Jetzt erzähle ich etwas über die Berufungstage in Polen, meine Erfahrungen)

 Katholisch

Orthodox


Kopten (Äthiopien)


Buddhismus


Islam

Was machten die Mönche im Frühmittelalter?

Bücher abschreiben

Bier brauen

Diese Sommerferien werde ich in Griechenland verbringen. Wer schon dort war, sah bestimmt dieses Kloster oder den Berg Athos. (Ich zeige die Folie, wo sich die orthodoxen Klöster befinden und erzähle diese Geschichte).

 

Berg Athos (Mönchsrepublik, Griechenland)

Nach wie vor reine Männersache ist ein Besuch der Athos-Klöster. Seit 1054 sind sie Zentrum orthodoxer Spiritualität und Malkunst. Die von rund 1400 Mönchen bewohnte gebirgige Halbinsel geniesst seit byzantinischer Zeit Autonomie. Das Leben der Mönche, ihre Kunstschätze und die landschaftliche Schönheit machen den Berg Athos zu einem vielbesuchten touristischen Anziehungspunkt.

1988 erklärte die UNESCO den Berg Athos zum Weltkulturerbe (sowohl als Kulturdenkmal als auch als Naturdenkmal).

Beim Betrachten dieses Bildes versuchen wir zusammen zu überlegen, warum junge Leuten heute ins Kloster gehen? Aus welchen Gründen?

(Die Kinder schreiben und ich zeige ein Bild)

Ich vermute, dass aus diesen oder jenen Motiven die jungen Leuten ins Kloster gehen:

1)

2)

3)

usw.

 

 

2003 Wattwil ( 2 mal 2 Stunden)


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