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Heute will ich ein Thema berühren, das auch mit dem Thema „Gerechtigkeit Gottes„ verbunden ist. Dieses Thema heisst: Jetzt vertelie ich eine Folie mit dem Begriff: Tod
Das ist ein schwieriges Thema, aber es ist mit unserem Leben verbunden. Ich meine auch, dass schon jeder von uns mindestens ein Mal daran dachte. Ich möchte heute keine Biologie- oder Medizin- Stunde geben. Ich will mehr ein paar Impulse geben wie man mit dem Tod umgehen kann.
Vor einem Jahr las ich eine UNO — Statistik über Selbstmord (Suizid) bei Jugendlichen von 15 — 20 Jahren. Und? Die Schweiz belegt die erste Position in der Welt. Warum sehen die jungen Menschen in der Schweiz so oft keinen Lebenssinn mehr?
Jetzt gebe ich den Kindern die Karten und sie antworten auf diese Frage.
Zum Schluss erkläre ich meine Theorie.
Bei Selbstmord können wir fragen ob dieser Mensch seinen Lebenssinn sah oder nicht. Was sind unsere Lebensziele? Mode? Idole? Geld ?
Ein kluger Mensch sagte: „Wir wurden geboren und jeden Tag bereiten wir uns für den Tod vor. Was ist das der Tod? (Jetzt gebe ich den Kindern die Karten und sie antworten auf diese Frage).
(Jetzt gebe ich ein paar Sätze zu ergänzen)
Hier will ich über zwei Sachen sprechen. Über den Tod vor der Geburt (nicht die Fehlgeburt) und den Tod als „frei„-williger Tod also Sterbehilfe. Seit langem gibt es in ganz Europa Kämpfe pro und gegen Abtreibung und pro und gegen Sterbehilfe. Ich will heute keine Diskussion provozieren, aber bei diesen beiden Themen bleibt nur immer die Frage ob diese Personen, die sterben (bei Abtreibung oder bei Euthanasie) Menschen sind oder nicht. Ob Taten gut sind oder schlecht entscheiden nicht die Motivationen (jemand wollte etwas gut machen, aber es ist schlecht geschehen) oder die Umwelt oder die Situationen. Taten sind von Anfang an entweder gut oder schlecht, alles andere sind Begleitumstände. Wenn wir entscheiden wollen sollten wir immer auf das Wesentliche achten und nicht auf Nebensächlichkeiten.
Meyers Grosses Handlexikon definiert die Abtreibung so: „Herbeiführen einer Fehlgeburt durch gynäkolog. Massnahmen... Es gab eine grosse Diskussion in Frankreich im Jahr 2000. Die französische Gesundheitsministerin Martine Aubry hatte einen Antrag an das Parlament gestellt. Ihrer Meinung nach machten 5 000 Frauen in Frankreich eine Abtreibung ausserhalb des Landes, weil das französische Gesetz zu streng war. Deshalb sollten diese Frauen diese Möglichkeit auch in Frankreich haben. Viele Leute diskutierten, ob die Abtreibung bestraft werden soll oder nicht.
(Jetzt zeige ich eine Folie)
Ich finde, dass wir hier an eine Sache denken müssen: Ist ein ungeborenes Kind ein Mensch oder nicht? Wenn wir ja sagen, müssen wir weiter fragen: Können wir einen unschuldigen Menschen ermorden oder nicht? Die fünf Argumente der Befürworter, die ich erwähnt habe, sind Nebensache. Die Hauptsache ist die Antwort auf meine Frage, die ich noch einmal wiederhole: Ist das ein Mensch oder nicht? Diese merkwürdigen Argumente sind keine Argumente. Kann ich einen Menschen ermorden, weil er mich stört, oder wenn er mir nicht gefällt?
Die Gynäkologen sagen sehr oft: Massnahme (Meyers Grosses Handlexikon nennt es auch so), nicht Ermordung — es tönt milder als das zweite Wort. Bestimmt klingt es in den Ohren nicht so hart. Aber ist das die Wahrheit? Wenn das nur eine Massnahme wäre, warum kann sie später nicht nur gesundheitliche sondern auch geistige Folgen haben?
Die Soziologen sagen, dass 50 % nach der Abtreibung die Ehe scheiden lassen wollen und die Frauen nach diesem Schritt nicht mehr zu den Kindern schauen können.
Am 11. April 2001 hat das Parlament in Holland nach 30- jähriger Diskussion einen Antrag für die Sterbehilfe angenommen. Dieser Antrag wurde für die krebskranken Leute beschlossen. Was ist Euthanasie?
Im Griechischen finden wir eine gute Definition. Eutanatos, ein guter Tod. Ist es schlecht, wenn der Tod gut ist? Viele Leute könnten „Nein„ sagen. Weil jeder Mensch auf einen guten Tod wartet. Man könnte sich überlegen, ob das wirklich gut ist. Ob vielleicht die Bedeutung gleich ist wie in der Antike oder anders? Wer braucht Euthanasie heute? Die kranken Leute oder vielleicht die Regierung? Wer steht hinter dieser Sache? Die Befürworter sagen, dass sie alles für die Menschen machten. Sie meinen zu wissen, dass die kranken Leute nicht leiden sollen. Wenn jemand leidet und um den Tod fleht, muss man ihm helfen. Fast niemand spricht offen aus, die alten Leute sind zu teuer. Sie tun nichts und wir müssen für Sie bezahlen. Wir zahlen für Altersheime, Krankenschwestern usw. Wir haben keine Zeit für alte Leute. Persönlich bin ich der Meinung, dass wir nur an etwas denken müssen. Geht es hier um das Leben oder nicht? Helfen wir für das Leben oder den Tod? Schmerzen, Leiden, Krebs oder Todeswille sind Nebensachen. Die Hauptsache ist das menschliche Leben. Heute denken die Leute sehr oft an die Nebensachen und vergessen schnell die Hauptsache ... komisch?
Heute haben die Leute Zeit für alles. Sie haben sie für Mode, Urlaub, alles aber nicht für ihre Eltern, die ihnen das Leben geschenkt haben. Sie vergessen, dass die Eltern an ihrem Bett gewacht haben, als sie als Kinder krank waren. Vielleicht erwarten die Eltern jetzt, dass die Kinder auch an ihr Bett kommen? Warum läuft das umgekehrt nicht? Mein guter Freund hat mir gesagt: „Die Erwachsenen sind so beschäftigt, dass sie keine Zeit für Kinder haben. Deshalb ist die Abtreibung eingeführt worden. Heute reagieren die jungen Leute mit der Euthanasie. Das ist nur Psychologie: Wenn die Alten keine Zeit für Jungen haben, dann die Jungen für die Alten auch nicht.
(Jetzt zeige ich eine Folie)
Jedes Jahres gibt es in Holland 3 500 Euthanasie - Fälle. 10 % sind Krypto — Euthanasie - Fälle. Die alten Leute haben Angst vor dem Krankenhaus und vor dem Arzt. Viele alte Menschen wollen nach Deutschland fahren, um Hilfe im Krankenhaus zu suchen. Letzte Woche habe ich in einem Artikel gelesen, dass diese Leute auch nach Polen in die Krankenhäuser reisen, weil in Polen die Euthanasie noch nicht erlaubt ist.
Ich meine, dass sich bei diesen beiden Themen immer die Frage nach der Verantwortung stellt (Ein Beispiel: die jungen Mädchen im XXI. Jahrhundert). Es ist für mich auch erstaunlich, dass es in den armen Ländern weniger Abtreibungen und Sterbehilfen gibt als in reichen. Der Kampf stärkt unsere Psyche.
Beim Tod brauchen die Menschen Begleitung, nicht Leere. Aber wir haben Angst vor sterbenden Leuten.
(Jetzt zeige ich die Folie mit den Bildern vom Feldli)
Gott hat uns geschaffen. Also gaben uns die Eltern den Körper, aber Gott gab uns die Seele (ein Gottesabbild, einen Stempel, dass Gott uns erschaffen hat und wir zu Ihm gehören) und den Geist. Der Geist ist die Kraft Gottes. Wir atmen, denken und können etwas überlegen. So leben wir und unser Körper wird jeden Tag älter (wir merken zum Beispiel, dass wir nicht mehr so schnell sind wie vor 20 Jahren). Mit der Zeit merken wir auch, dass wir mehr vergessen als früher. Und dann kommt der Tod (hier zeige ich ein Bild. Es heisst: Tod).
Unser Körper verwest, unsere Gedanken sind vorbei und was bleibt?
Viele ungläubige Leute würden sagen: nichts. Aber eine Situation ist für mich immer erstaunlich. In einem Haus in einem Dorf starb ein alter Mensch. Das er gestorben war, wussten nur die Leute, die in diesem Haus lebten. Aber nicht nur sie. Wir hörten, dass die Hunde, die vor diesem Haus standen... heulten. Also spürten sie etwas. Obwohl der Tod kam, jemand starb... bleibt etwas.
Oder nächsten Beispiel Raymond A. Moody schrieb die Bücher: „Leben nach dem Tod„ und „Leben nach dem Leben„ - ein Klinischer Tod (Problem die Seele und das Licht).
Über die Seele spricht man in der Medizin nicht, der Biologe redet nur von Glauben. Es ist nicht so, wie mir ein Professor sagte, dass die ganze Welt und das Leben nur Physik und Chemie ist. Es gibt in unserem Leben etwas mehr als nur Physik und Chemie.
Die Seele kehrt nach dem Tod zurück zu Gott. Das, was Gott gehörte, was er geschaffen hat. kehrt zurück zu ihm. Logo.
Die grösste Beleidigung für die Eltern wäre, wenn ein Kind sagen würde, dass es um sein Leben nicht gebeten hätte und ihre Liebe nicht brauchen würde.
Und Selbstmord wäre die grösste Beleidigung für Gott. Nimm, was du mir gegeben hast, ich brauche diese Seele nicht. Ich brauche deine Liebe nicht.
Die verschiedenen Religionen zeigen uns verschiedene Visionen vom „ Leben nach dem Tod„.
Der Buddhismus sagt, dass das Leben nur ist. Die Befreiung kann der Mensch durch Meditation finden. Nur in der Meditation gibt es Erleuchtung.
Der Islam sagt, dass das Paradies nach dem Willen Gottes nur für die Moslems existiert.
Der Judaismus sagt: Gott hat das Paradies nur für Menschen vorgesehen, die ihre schlechten Taten bereuen wollen.
Die Christen glauben, dass wir das Paradies erhalten, weil uns Christus von der Erbsünde durch seinen Tod am Kreuz befreit hat.
Die Hindus glauben, dass man nach dem Tod wieder geboren wird.
Der Tod hat nur dann einen Sinn, wenn wir gläubige Menschen sind. Wir leben nicht, um wirklich lange zu leben sondern um ideal zu werden.
2003 (2 mal 2 Stunden)