Artur Marek Wójtowicz

Was interessiert mich...

Mein Abenteuer begann 1997, als ich im zweiten Theologiejahr in Warszawa (Warschau) studierte. Im Stadtteil Wola sah ich eine interessante Kapelle mit einem "komischen" Turm. Meine Bekannten sagten oft, dass diese Sekte nicht gerne über ihre Ziele und Gedanken reden würden.

"Tja" ... dachte ich:" Warum sollte ich nicht hingehen können und schauen, was dort ist?" An einem Sonntag, es waren nicht viele Leute in dieser Kapelle, hatte ich die Möglichkeit, mit jemandem zu reden. Zum Schluss bekam ich das Buch der Mormonen mit der Ermutigung zu intensiven Meditationen und Studium. Als ich die zwei Nefi Bücher las (bis Jakob Buch) hatte ich schon genug. "Was ist das? Kosmos oder was?", dachte ich "Wer glaubt an das?" Im nächsten Monat ging ich verwirrt in diese "komische" Kapelle. Dort redete ich über meine Unsicherheiten. Als ich die Diskussion anfing, begründeten sie vieles aus den anderen, mir noch unbekannten Büchern. Ich sagte, dass ich die anderen Bücher noch nicht gelesen hätte und bat sie, nur über die zwei ersten zu sprechen.. Ich blieb stur und die Mormonen empfahlen mir, das ganze Buch der Mormonen zu lesen. Sonst wäre eine weitere Diskussion sinnlos. Zu Hause angekommen, las ich das Buch und machte mir Notizen mit den Fehlern:

Nach einem Monat traf ich die Mormonen noch einmal. Jetzt saß ich in einer Bibliothek. Am Anfang zeigte ich meine zehn Seiten, weil ich ein verunsicherter Leser war. Der erste sagte: "Ich bin stolz , dass Sie unser Buch so gut gelesen haben." Er schaute auf seinen Mitbruder, um dessen Zustimmung zu sehen. Sein Freund hatte noch größere Augen und war still. Ich sagte höflich, dass ich an ihrer Stelle nicht so zufrieden wäre. Die Diskussion dauerte etwa 90 Minuten und die Mormonen waren erschrocken, dass die Polen zu stur sind, um sich bekehren zu lassen. Sie sagten, dass sie müde wären und dann war Schluss. Inzwischen hatte ich alle Regale in diesem Zimmer angeschaut und merkte mir besonders die Titel der Bücher.

Nach einer Woche kam ich noch einmal in die Kapelle an der Wolska - Str. l42. Jetzt konnte ich nur in einem Flur ein paar Minuten mit einem Mann sprechen. Ich bat ihn um die Bücher für die Adepten vor der Taufe. Normalerweise bekommt ein Adept diese Prospekte nicht sofort. Aber ich sagte, dass ich nicht aus Warszawa (Warschau) wäre und mich später taufen liesse, wenn mich diese Prospekte überzeugten. "Ich weiss nicht, wo sie sind", sagte er. "Ich kann dir sagen wo", antwortete ich. Ich wusste es, weil ich vor einer Woche in diesem Lager war. Er ging. Ich errinnere mich an sein Gesicht als er mich ansah und fragte: "Ein Wahrsager oder was?" Er war erstaunt, dass das Material wirklich dort war. Das war eine gute Methode, um an diese Prospekte und Bücher zu kommen.

Mein nächstes Abenteuer erlebte ich am "letzten Donnerstag vor dem fasten Zeit" 1998. Ich war sehr oft in Warszawa (Warschau). Deshalb ging ich nun zum Missionshaus an der Nowy ¦wiat - Str. Weil ich dort viele Personen traf, begann ich die gleiche Diskussion. Sie argumentierten, dass ich jetzt schon zu lange unsicher wäre und es jetzt Zeit wäre, mich zu bekehren. Wieder sprach ich über die Unterschiede zwischen der Bibel und dem Buch der Mormonen. Als Hauptargumente erwähnten Sie Zitate aus "Doctrine and Convenants". Als ich das hörte, bat ich um dieses Buch. Als Antwort bekam ich zu hören, dass dieses Buch nur für die Mormonen wäre und nicht für ungetaufte Personen.Darauf fragte ich diesen Mann, ob er die Bibel läse. Nach seiner positiven Antwort sagte ich: " Das ist ungerecht. Du liest beide Bücher und ich nur die Bibel." "Alter" Lawrence sagte mir:"Du kannst in die Kapelle gehen. Wenn Du das Buch dort bekommst, habe ich nichts dagegen." " Also schickst du mich dorthin?", fragte ich. "Ja", antwortete er. Ich ging aus diesem Haus in die Nacht hinaus. Ich fuhr zu dieser Kapelle und überlegte, wie ich das Buch bekommen konnte. Ich war doch kein Mormone ohne mormonische Taufe. Aber ich war getauft. Ich musste nur nicht sagen in welcher Kirche. Ich konnte doch sagen, dass ich in der guten Kirche getauft wurde. Im Flur traf ich einen eiligen Mormonen. Er gab mir seine Hand und sagte "grüezi". Ich grüsste ihn auch und sagte: "Alter" Lawrence schickt mich, um " Doctrine and Convenants" zu bekommen. " Einen Moment bitte", sagte er. Dann kam er schnell zurück und zeigte mir ein Exemplar. Während einer Sekunde war er unsicher und fragte: " Moment, bist du getauft worden?" "Ja, ich bin und du nicht?" antwortete ich. Jetzt war er sicher und gab mir dieses Buch. " Natürlich bin ich getauft worden. Er fragte ja nicht in welcher Kirche, aber das ist sein Problem", dachte ich zum Schluss.

1999 traf ich im Tram eine Mormonin. Nach einem kurzen Gespräch versprach sie, mir ein Exemplar "Brigham Young Lehre" zu schicken. Ich bin Frau Ridge bis heute sehr dankbar für dieses Buch. Im gleichen Jahr traf ich auch den Präsidenten der Mormonen in Ost - Europa. Das war eine interessante Person. Er hatte Probleme mit der polnischen Sprache und da ich kein englisch spreche, erklärte ich ihm, dass ich aber deutsch könne. Doch welcher Amerikaner spricht deutsch? Zu meiner Überraschung antwortete er plötzlich, dass er schon viele Jahre in der Schweiz lebe und deshalb deutsch besser als polnisch spreche. Das war ein angenehmes Gespräch mit diesem Mormonen. Zum Schluss sagte er: "Wenn du irgendwelche Probleme hast, kannst du vorbeikommen. Ich gebe meine Erlaubnis, dir alles Material der Mitbrüder zu geben." Nett oder nur diplomatische Worte? Er konnte nicht wissen, dass ich in zwei Jahren kommen würde, um diese Material zu bekommen. Ich fuhr nach Deutschland und im Archiv der Koblenz - Uni suchte ich die Informationen über die Mormonen.

2002 verteidigte ich an der Universität Kardinal Stefan Wyszyñski meine Diplomarbeit. Das war Dogmatik, unter der Führung von P. Prof. dr hab. Lucjan Balter SAC. Das Thema: "Der Gott der Mormonen", Analyse und Kritik der Gottesvision in Kirche Jesu Christi der Heilige der letzten Tage. 2003 wird mein Buch über die Mormonen im WAM - Verlag in Kraków (Krakau) gedruckt werden.. Ich möchte dieses Buch herzlich empfehlen. Schau schon heute mal hinein!


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